Ästhetik

Melasma – Pigmentflecken entfernen

Ihr Experte für Pigmentflecken entfernen

Ihr Experte für Pigmentflecken entfernen
Dr. med. univ. Christian Fellenz

Unter dem Begriff Melasma oder auch Chloasma und Hyperpigmentierung versteht die Dermatologie das Auftreten von Pigmentflecken, die sich vorzugsweise im Gesicht, aber auch an den Händen und anderen Partien des Körpers zeigen. Diese Pigmentflecken sind medizinisch vollkommen und absolut unbedenklich, aber werden sehr häufig von den entsprechenden Patienten als störend in kosmetischer Hinsicht angesehen. Doch wie kommt es zu diesen überproportional stark ausgeprägten Einlagerungen von Melanin in den betroffenen Hautpartien? Und wieso leiden gerade Frauen unter der Form der Hyperpigmentierung? Wie und wo entsteht das Pigment? All das sind Fragen, die Patienten bewegen und auf die wir versuchen die Antworten zu geben.

Melasma – wie und wann entsteht eine Hyperpigmentierung?

Ein ebenmäßiger, einheitlich gefärbter und makelloser Teint steht für Vitalität und Jugendlichkeit. Tauchen Flecken auf der Haut auf – braune oder auch helle – so wirkt die Haut schnell alt oder ‚verbraucht‘. Doch wie kommt es, dass bei einigen Menschen quasi wie aus dem Nichts eine Pigmentstörung mit den entsprechenden Pigmentflecken auftritt? Und wo tauchen Sie zuerst auf?

Die Pigmentflecken im Zusammenhang mit Melasma entstehen primär und zuerst an den Stellen am Körper, die regelmäßig der Sonne ausgesetzt sind. Dazu gehört der Bereich des Gesichts, der Stirn, an den Wangen, an der Oberlippe, am Kinn, an den Händen und im Dekolleté. Was letztlich der ausschlaggebende Auslöser ist – der Faktor, der für die Entstehung der Hyperpigmentierung mit den Pigmentflecken verantwortlich zeichnet – darüber herrscht in weiten Bereichen der Wissenschaft noch Unklarheit. Was aber bekannt und wissenschaftlich belastbar ist, ist die Tatsache, dass ein Überschuss an Melanin die dunklen Flecken bei Melasma, der Hyperpigmentierung hervorruft. Und auch wenn Melasma und Chloasma die dunklen Flecken im Gesicht bezeichnen, so sind die Entstehungsgeschichten nicht gleichgelagert. Unter der klassischen Melasma versteht die Medizin die Flecken, die durch hormonelle Ursachen während der Schwangerschaft entstehen. Chloasma deckt demzufolge alle weiteren Ursachen der Vermehrung von Pigmenten ab.

Als Ursache der Melasma verortet die Wissenschaft die weiblichen Geschlechtshormone, eine sogenannte Östrogen- und Gestagenwirkung. Ein weiterer wesentlicher Faktor ist das Sonnenlicht. Tritt Melasma während einer Schwangerschaft auf, so verzeichnet man, dass sich diese Flecken nach der Entbindung wieder zurück bilden. Die Hyperpigmentierung während der Schwangerschaft äußert sich zumeist dadurch, dass sich im Gesicht dunkle Flecken bilden, die in unregelmäßiger Weise – aber häufig symmetrisch – die Haut bedecken. Das Auftreten verläuft in der Regel schleichend. Das bedeutet, die Pigmentflecken treten langsam auf, werden oftmals zuerst gar nicht richtig wahrgenommen. Das liegt daran, dass diese Verfärbungen weder schmerzen, noch einen Juckreiz für die betroffene Frau auslösen. Diese Tatsache spiegelt auch sehr gut wieder, was diese Flecken eigentlich sind: gesundheitlich harmlos, aber kosmetisch und psychisch doch extrem störend, weil primär im Gesicht und eher selten an den Unterarmen vorzufinden. Und diese Beeinträchtigung in kosmetischer Hinsicht ist es dann auch, die zu einer nachhaltigen psychischen Belastung der zumeist jungen Frauen im gebärfähigen Alter führen.

Melasma – die Ursachen der sogenannten Hormonflecken

Immer dann, wenn die Haut sich verfärbt, spielen die Pigmente dabei eine Rolle. So auch bei Melasma. Eine Braunfärbung der Haut ist nur durch das Melaninpigment überhaupt möglich, von dem es zwei verschiedene Arten gibt. Das Phäomelanin ist eher ‚rötlich‘ gehalten und das ‚Eumelanin‘, das eine braun-schwarze Färbung aufweist. In der menschlichen Haut sind Zellen enthalten, die man Melanozyten nennt, welche das als Hautfärbung sichtbare Pigment produzieren. In Form von sogenannten Melanosomen wird das Pigment an die Keratinozyten, die Hornzellen unserer Haut, weitertransportiert. Rund 90 Prozent unserer Oberhaut besteht aus diesen Hornzellen und das sind auch die bekannten Hautschüppchen, die später abgestoßen werden – oder beim starken Abtrocknen auf dem Handtuch verbleiben – wenn sie abgestorben sind. Das heißt, sie werden ständig erneuert und darin liegt auch der Grund, warum wir nach einem Sommer voller Sonnenbestrahlung im Winter wieder eine blassere Hautfarbe erhalten. Die eingefärbten Hautpartikel sterben ab, werden abgestoßen.

Kommt es nun an einigen Stellen des Körpers zu einer verstärkten Ausbildung Pigmenten durch das Melanin, so können dafür verschiedene Ursachen verantwortlich zeichnen. Die am weitesten verbreitete Ursache für das Auftreten von Melasma sind die Hormone – weibliche Hormone. Die Wissenschaft, die in diesem Bereich vielfach noch auf Beobachtungen und Vermutungen angewiesen ist, vermutet, dass weibliche Sexualhormone die Produktion von Melanin anregen – zumindest dann, wenn die weibliche Haut der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um natürliche Sonne oder die Bestrahlung durch Solarien handelt. Melasma taucht darum auch entsprechend häufig während der Schwangerschaft auf, da Östrogene und Progesterone als weibliche Geschlechtshormone besonders stark ausgeprägt während der Schwangerschaft produziert werden. Ist dies der Fall – also ‚treffen‘ die entsprechenden Hormone auf Sonneneinstrahlung – kann dabei eine sogenannte ‚Schwangerschaftsmaske‘ entstehen, die sich durch eine bräunliche Färbung auszeichnet. Primär taucht diese Maskenbildung im letzten Drittel der Schwangerschaft auf, da es in dieser Phase zu der höchsten Ausschüttung an Progesteron, Östrogen und MSH – ein Hormon, welches die Melanozyten stimuliert – kommt. Fällt dieses letzte Schwangerschaftsdrittel in die Sommermonate, wird durch die Wirkung des Sonnenlichts die Hyperpigmentierung noch entsprechend verstärkt.

Doch nicht nur schwangere Frauen haben ein erhöhtes Risiko von Melasma. Auch Frauen, die regelmäßig mit der Pille verhüten oder Frauen in den Wechseljahren, welche sich einer Hormonersatztherapie unterziehen, erfahren ein erhöhtes Risiko für Melasma. Das erklärt auch, aus welchem Grund mehr als 90 Prozent aller Melasma-Patienten weiblich sind.
Doch als Ursache reicht es in der Regel nicht aus, nur die Pille zu nehmen, sich einer HRT zu unterziehen oder schwanger zu sein. Auch die genetische Veranlagung spielt bei Melasma eine Rolle. Ist Melasma bereits in der Familie aufgetreten, erhöht sich dadurch das Risiko für die weiblichen Nachkommen. Auch Patientinnen – oder männliche Patienten – mit einer Erkrankung der Schilddrüse erleben ein erhöhtes Risiko für Melasma. Wie sie ebenso das Risiko des Gegenteils, der sogenannten Weißfleckenkrankheit oder Vitiligo in sich tragen. Und ebenso wie bei Vitiligo kann auch bei Melasma Stress oder ein plötzlicher Schock die Hyperpigmentierung auslösen. Durch den Stress oder einen Schock kommt es beim Melasma zu einer hormonellen Überproduktion. Das Hormon MSh, das die Melanozyten stimuliert, wird in großer Menge ausgeschüttet. Auch wer von Hause aus unter einem vermehrten Aufkommen von Muttermalen leidet, erfährt ein erhöhtes Risiko.

In der Liste der Ursachen für Melasma tauchen darüber hinaus in seltenen Fällen Unverträglichkeiten gegen diverse Substanzen auf:

– Medikamente
– Kosmetika
– Parfüm
– Chemische Substanzen
– Pflanzensäfte

In sehr seltenen Fällen wurde Melasma als Folge von ernsthafteren Erkrankungen beobachtet. Dazu gehören Erkrankungen der Nebenniere, Tumore oder massive Fehlernährung der Patienten. Menschen, die in sonnenreichen und südlichen Ländern leben sowie eher über einen dunklen Teint verfügen – dazu gehören Menschen aus Ländern Lateinamerikas oder Asiens – haben ebenso ein größeres Risiko unter Melasma zu leiden. Wissenschaftlich gesehen wir dabei Melasma in folgende Untergruppen aufgeteilt:

– Melasma gravidarum / uterinum, auch Schwangerschaftsmaske genannt: diese Form entsteht normalerweise während der Schwangerschaft
– Melasma hormonale: diese Form entsteht durch Östrogene, die zum Beispiel über die Verhütung mit der Pille zugeführt werden oder auch durch Tumore, die Östrogen ausbilden

Behandlung von Melasma

Aus medizinischer Sicht sind die Verfärbungen primär der Gesichtshaut völlig harmlos. Aus diesem Grund besteht kein akuter Behandlungsbedarf. Und doch lassen sich viele betroffene Frauen behandeln, da es aus ästhetischer Sicht eine hohe psychische Belastung darstellt, sind Hautstellen partiell verfärbt. Um effizient behandeln zu können, müssen Experten auf dem Gebiet wie Dr. med. Christian Fellenz als erfahrener Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten die tatsächliche Ursache eruieren. Wer als Frau darunter leidet, sollte auf jeden Fall direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Ist das eingesetzte Verhütungsmittel als Ursache verortet worden, sollten auf Alternativmethoden zurückgegriffen werden. Doch natürlich sind auch medikamentöse Behandlungsmethoden möglich. Doch um die Möglichkeit einer medizinischen Behandlung von Melasma zu eruieren, ist es notwendig, einen kompetenten Facharzt wie Dr. Christian Fellenz zu konsultieren. Im Zuge seiner langjährigen Tätigkeit am Krankenhaus Hietzing hat er sich zu einer Kapazität im Bereich der Dermatologie und der ästhetischen Medizin entwickelt. Dr. Fellenz praktiziert mit seiner bestens und nach modernsten Maßstäben ausgerüsteten Praxis in der Sieveringerstraße 36 in Wien.

Auf einen Blick
Anwendungsbereich
Gesicht
Methode
Bleichcreme, Chem. Peeling, Laser
Dauer
4 - 5 Monate bis zum Ergebnis
Narkose
keine
Nachsorge
intensiver Lichtschutz

 
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