Im Winter braucht die Haut besondere Pflege

Wenn draußen die klirrende Kälte herrscht, zieht es uns umso mehr ins warme Wohnzimmer. Kaum angekommen, läuft die Heizung schon auf Hochtouren. Was uns ein wohliges Gefühl verschafft, bedeutet für unsere Haut den puren Stress. Der ständige Wechsel von kaltem Wind und trockener Heizungsluft birgt viele Gefahren. Dies gilt längst nicht nur mehr für sensible Hauttypen, die ohnehin schon an Problemen, wie Schuppen oder anderen Hautkrankheiten leiden. Wird es kalt verändert sich die Struktur der schützenden Oberhaut. Auch arbeiten die Talgdrüsen und Durchblutung langsamer und man produziert weniger Hautfett. Es kommt zu Spannungsgefühlen und manchmal Juckreiz. Durch entstandene Risse in der Haut können auch Keime leichter eindringen, so dass es manchmal sogar zu Entzündungen kommt.

Tipps für eine schöne Winterhaut:

1. ÖLE und NATUREXTRAKTE:

Besonders trockene und empfindliche Haut braucht im Winter besonders reichhaltige Pflege.

Wichtig ist, dass Sie Produkte verwenden, die reich an natürlichen Ölen, wie z.B. Macadamiaöl, Sojaöl, Traubenkernöl, Olivenöl oder Nachtkerzenöl sind.

Gerade Nachtkerzenöl ist eine Wunderwaffe für empfindliche Haut: Es kann in die Lipidstruktur der Haut eingebaut werden und diese daher effizient verbessern. Ein guter Tipp: Nicht nur in den Pflegeprodukten unterstützt dieses wertvolle Öl Ihre Haut, verbessern sie die Wirkung, indem Sie täglich einen Teelöffel ins Müsli geben.

Traubenkernöl enthält natürliches Resveratrol, das ein exzellentes Antioxidanz ist, Mandelöl führt der Haut Vitamin A und E zu.

Ein großes Problem der Winterhaut sind rote schuppende Hautentzündeungen , die man Ekzeme nennt. Für diese Hautirritationen sollte die Pflege nicht nur fettreich sein, sondern zusätzlich hautberuhigende Inhaltsstoffe wie z.B. Salbeiextrakte, Aloe Vera oder das kleinblättrige Weidenröschen enthalten.

2. SALBEN

Je kälter es wird, desto fettreicher muss die Salbe sein. Ist Ihre Pflege zu reich an Feuchtigkeit/Wasser kann dieses bei tiefen Temperaturen an der Oberfläche gefrieren und dadurch Erfrierungen verursachen. Außerdem fördern tiefe Temperaturen die Ausbildung kleiner oberflächlicher Hautgefäße, die man Couperose oder Rosacea nennt.

Diese erweiterten kleinen Hautgefäße schimmern rötlich durch die Haut, sodass der Betroffene bei besonders hohen oder tiefen Temperaturen auffallende rote Flecken an Wangen oder Hals hat. Durch die richtige Pflege können diese Erscheinungen zwar gebessert werden, eine dauerhafte Verbesserung ist jedoch nur mehr mit dem Gefäßlaser zu erreichen.

3. SONNENSCHUTZ

Vergessen Sie bitte auch beim Wintersport, wie z.B. Schifahren nicht auf den Sonnenschutz. Denn auch im Winter kann die UV Strahlung stark sein. Der Schnee kann die UV Strahlen reflektieren und auch Wolken sind kein Schutz vor UV-Einstrahlung. Wind und Schneefall sind zusätzliche Reizfaktoren, vor denen man die Haut schützen muss. Wenn in Ihrer Pflegecreme  daher kein UV Schutz enthalten ist, müssen Sie zusätzlich über die Creme einen Sonnenschutz auftragen.

Dieser Sonnenschutz verhindert außerdem die Bildung von kosmetisch störenden Pigmentflecken. Haben sich diese erst einmal gebildet, können Sie erst nach dem Urlaub durch bleichende Salben (z.B. Furchtsäurecremen) oder Laserbehandlung verbessert werden. Diese Laserbehandlungen zur Entfernung von Alters- und Pigmentflecken werden in der kalten Jahreszeit durchgeführt, um eine Sonnenkarenz nach der Laserbehandlung zu erleichtern.

Besonders empfindliche Areale, die eine Extrapflege bedürfen, sind Augen und Lippenbereich. Für diese gibt es Spezialprodukte, die besonders reichhaltig und schützend sind.

4. KÖRPERPFLEGE

Auch für die Haut am Körper ist die Winterzeit strapazierend. Gerade die Heizungsluft oder die entspannende Sauna nach dem Wintersport trocknen Ihre Haut aus. Eine pflegende Body Lotion ist daher ein Muss. Sie enthält rückfettende Öle, die auf die Bedürfnisse der Winterhaut speziell abgestimmt sind.

5. FERNREISEN

Wen es im Winter in den sonnigen Süden zieht, der entspannt zwar hier seine Seele, aber stellt seine Haut vor eine große Herausforderung. Denn unser Körper ist auf Winter und Kälte eingestellt und muss jetzt plötzlich mit hohen Temperaturen und massiver Sonneneinstrahlung umgehen. Für unsere Haut bedeutet das, dass sie ihre Pflege auf Feuchtigkeitsreiche Produkte umstellen müssen, die hohen Sonnenschutzfaktor enthalten. Die fettreiche Pflege ist erst wieder bei der Rückkehr in die Kälte sinnvoll.

6. PFLEGE VON KOPF UND HAAREN

Auch Ihre Kopfhaut wird durch vermehrtes Schwitzen unter den Pudelhauben und schicken Wintermützen beansprucht. Deshalb sehe ich in meiner Ordination gerade im Winter häufig Kopfhautekzeme und störende Schuppung der Kopfhaut. Verwenden Sie daher gerade in der kalten Jahreszeit besonders milde Kopfshampoos und eine beruhigende Maske für die Kopfhaut.

Ist die Kopfhaut stak gerötet und entzündet, unbedingt Besuch beim Hautarzt.

7. PEELINGS IM WINTER?

Während Gesicht und Körperpeelings mit mechanischen Schleifkörnchen helfen, abgestorbene Hautschuppen zu entfernen, sollte man im Winter nur Enzympeelings verwenden um zusätzliche Reizungen zu vermeiden.

8. HEIZUNGSLUFT

Am besten eine Schale mit Wasser auf die Heizung stellen, feuchte Tücher aufhängen oder einen Zerstäuber verwenden. Zusätzlich sollte man öfters lüften – Stoßlüften, jeweils etwa 5 Minuten.

 

 

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