Sonnenschutz & Sonnenschutzmythen

Die UV-Bestrahlung zählt zu den wichtigsten gesicherten Risikofaktoren für die Entstehung von Hautkrebs. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen gilt es Sonnenbrände zu verhindern, denn frühe Sonnenschäden legen den Grundstein für spätere Hauterkrankungen. Sonnenbrände in der Kindheit können Ursache für das Auftreten von bösartigen Hautkrebsformen im Erwachsenenalter sein.

Sonnenschutz ist nicht nur ein wichtiges Thema wenn es um Hautkrebs geht.  Auch im Bereich des Anti-Agings spielt die Sonne eine wichtige Rolle da diese die Hautalterung beschleunigt und verstärkt. Insbesondere Vitamin C spielt eine Rolle bei der Inaktivierung und Zerstörung von freien Radikalen, die durch die Einwirkung von UV-Strahlung in der Haut entstehen. Als Schutz vor Schäden durch UV-Strahlung (weißer Hautkrebs, Hyperpigmentierung) empfiehlt sich die Verwendung einer Vitamin-C- haltigen Creme. 

Generell ist neben dem Kauf einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) auf die volle Bandbreite an UVA- und UVB- Schutz zu achten. Trotz Sonnenschutz empfiehlt es sich die Mittagszeit zwischen 11:00 und 15:00 zu meiden da die Strahlung hier am stärksten ist.

 

Gängige Mythen rund um den Sonnenschutz 

 

Wenn es bewölkt oder schattig ist, braucht man keinen Sonnenschutz: 

An Tagen, an denen die Sonne rein subjektiv gesehen nicht oder nicht stark scheint (z.B bei Bewölkung), greifen Menschen weitaus seltener zu Sonnenschutzprodukten als an sonnenreichen Tagen. Ein Irrglaube, da bis zu 90% der UV-Strahlung die Wolkenschicht durchdringen kann. Auch im Schatten sollte man sich seines Sonnenschutzes nicht all zu sicher sein, denn auch dort kann bis zu 50% der Sonnenstrahlung auf die Haut treffen. Zudem nimmt die Strahlungsintensität durch Reflexion am Wasser (Meer, Pool, See) oder mit steigender Seehöhe zu- ist man nicht eingecremt, droht die Gefahr eines Sonnenbrandes.  

Je höher der Sonnenschutz, desto länger kann man in der Sonne bleiben:

Der Sonnenschutzfaktor (LSF) ist abhängig vom Hauttyp: Je heller die Haut ist, umso höher muss der Schutz sein. Zwar besitzt die menschliche Haut eine gewisse Eigenschutzzeit- das ist jene Zeitspanne, in der man sich ungeschützt in der Sonne aufhalten kann ohne, dass es zu Hautschäden kommt- diese fällt jedoch sehr unterschiedlich aus: So können sich sehr hellhäutige Menschen (Hauttyp 1) maximal 3-10 Minuten ohne Sonnenschutz in der Sonne aufhalten während Menschen mit dunkler Hautfarbe (Hauttyp 4) bis zu 45 Minuten in der Sonne verweilen können ohne, dass es zu einem Sonnenbrand und damit einer Schädigung der Haut kommt. Der LSF auf Sonnenschutzmitteln gibt an, um wieviel sich die persönliche Eigenschutzzeit der Haut verlängert. Daher kann man sich auch mit einem höheren LSF länger in der Sonne aufhalten als mit einem niedrigeren.

Durch mehrmaliges Eincremen lässt sich der Sonnenschutzfaktor erhöhen: 

Hierbei handelt es sich um einen fatalen Irrglauben. Durch mehrmaliges Nachcremen lässt sich lediglich der verwendete LSF aufrecht erhalten. Da die aufgetragene Menge an Sonnencreme jedoch durch Wasser, Schweiß, Abtrocknen, Abrieb an Kleidung etc. reduziert wird, ist es wichtig, dass man regelmäßig nachcremt um gut geschützt zu sein.

Mit Sonnencreme bekommt man keinen Sonnenbrand: 

Richtig aufgetragen schützt Sonnencreme vor Sonnenbrand. Doch wird Sonnencreme von den meisten Menschen eher sparsam aufgetragen, wodurch deren Schutzwirkung reduziert wird. Um einen ausreichenden Sonnenschutz zu gewährleisten, sollten für den gesamten Körper etwa 3 Esslöffel Sonnencreme und für das Gesicht etwa 1 EL Sonnencreme aufgetragen werden. 

Sonnencremes mit hohem LSF verhindern, dass man braun wird: 

Aus Sorge vor einem blassen Teint nach dem Sonnenbad greifen viele Leute lieber zu Sonnenschutzprodukten mit niedrigerem LSF, damit die Bräune rascher einsetzt. Doch auch Cremes mit hohem- bis sehr hohem Lichtschutzfaktor (LSF 50+) können nicht alle Sonnenstrahlen abblocken. Die Bräunung der Haut setzt also auch bei hohem LSF ein.

Vorbräunen schützt vor Sonnenbrand: 

Durch Vorbräunen der Haut lässt sich die Eigenschutzzeit lediglich minimal erhöhen- für einen ausreichenden Sonnenschutz allerdings unzureichend. Ganz im Gegenteil! Wer seine Haut im Solarium auf die Sonne „vorbereiten“ möchte, riskiert gesundheitliche Folgeschäden, weil die künstliche  Strahlung genauso krebserregend wie die Sonnenstrahlung ist. Besser ist es die Haut mit einem höheren LSF langsam an die Sonne zu gewöhnen.

Kleidung schützt die Haut vor Sonnenstrahlung: 

Auf Bekleidung sollte beim Thema Sonnenschutz nicht vergessen werden. Daneben empfiehlt es sich eine Sonnenbrille zu tragen und unbedeckte Hautstellen gründlich einzucremen. Das Tragen von Kleidung (Hut, Shirt) ist ein guter Weg unnötige Sonnenbelastung zu vermeiden, jedoch gilt es hierbei einiges zu beachten um einen ausreichenden Sonnenschutz zu gewährleisten. Generell gilt: Je dünkler die Kleidung desto besser der Schutz. Zudem bieten künstliche Polyesterfasern aufgrund ihrer engmaschigeren Produktion und Verarbeitung einen höheren Sonnenschutz als natürliche Materialien wie Baumwolle oder Viskose. 

Daneben bieten mittlerweile zahlreiche Hersteller spezielle UV- Schutzkleidung an, deren Schutzwirkung durch das Material und die Webart des Stoffes erreicht wird. Um einen verlässlichen UV-Schutz zu garantieren, sollte man als Konsument darauf achten, dass diese Kleidungsstücke das Gütesiegel UV-Standard 801 tragen. 

 

 

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